Eileiter
- Von Niels Anders
- Veröffentlicht 10.10.08
- Anatomie
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Einführung
Der Eileiter - in der medizinischen Fachsprache als Tuba uterina bezeichnet - ermöglicht nach dem Follikelsprung den Transport der Oozyte oder Eizelle vom Eierstock in die Gebärmutter. Hier erfolgt auch die Befruchtung der Eizelle.
Embryologie
Die Entwicklung des Eileiters erfolgt über den sich in die Zölomhöhle öffnenden kranialen und den mittleren Abschnitt des Müller-Gangs - während sich, nur nebenbei gesagt, der untere Abschnitt mit jenem der Gegenseite zum Uterovaginalkanal vereinigt.
Das nahe am Eierstock befindliche Ende des Eileiters besteht aus einem Trichter ( Infundibulum), jenem oben erwähnten Ende des Müller-Gangs, mit 1-2 cm langen Fransen (Fimbriae), von denen eine als Fimbria ovarica dem Eierstock anliegt. Das Infundibulum erweitert sich in die Ampulla tubae uterinae, uteruswärts nimmt der innere Durchmesser des Eileiters wieder ab, so dass im mittleren Drittel eine Engstelle, der Isthmus, entsteht. Die Pars uterina ist der die Gebärmutterwand querende Teil.