In vermutlich 1 von 150 Fällen - genaue Angaben sind hier schwer zu machen, da vermutlich an die 50 % der befruchteten Eizellen unbemerkt schon in den ersten Tagen als Frühaborte abgehen - nistet sich die Zygote, jetzt als Blastozyste bezeichnet, allerdings nicht in der Gebärmutter, sondern außerhalb derselben ein: Es entsteht eine Extrauteringravidität, die in 99 % der Fälle im Eileiter lokalisiert ist (Beispiele: Eileiterschwangerschaft). Letztere kann aufgrund der mangelnden Nährstoffversorgung und des unzureichendem Raumangebots nicht ausgetragen werden. Meist löst sich der Embryo samt Plazenta wieder aus der Eileiterwand. Dieser Abgang muss keineswegs Probleme verursachen, kann u.A. aber auch zu Vernarbungen des Eileiters führen und damit die Ursache einer späteren Unfruchtbarkeit sein. Falls sich der Embryo im Eileiter über längere Zeit entwickelt, droht als ernste Komplikation eine Eileiterruptur.

Die verzögerte oder verhinderte Eipassage im Eileiter ist die häufigtse Ursache einer Eileiterschwangerschaft, wobei vorangegangene Infektionen, gerade auch bei Spiralträgerinnen, meist dafür verantwortlich sind.