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Amyotrophe Lateralsklerose
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Von Nilson Oliver
Veröffentlicht am 18.10.08
 
Die Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS, auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt), ist eine degenerative Krankheit. Es handelt sich um eine zunehmende Degeneration der motorischen Neurone im Gehirn und im Rückenmark.

Einführung
Die Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS, auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt), ist eine degenerative Krankheit. Es handelt sich um eine zunehmende Degeneration der motorischen Neurone im Gehirn und im Rückenmark. Es kommt zur nicht aufzuhaltenden Muskellähmung am ganzen Körper, einschließlich Atemmuskulatur und ist häufig mit Pneumonien verbunden, da die Erkrankten nicht mehr richtig schlucken können und so Speisen in die Atemwege kommen.

Der Begriff "Lou-Gehrig-Syndrom" wird verwendet, wenn junge Sportler von dieser meist tödlich verlaufenden Erkrankung betroffen sind. Es ist benannt nach dem deutschstämmigen US-Baseballstar Heinrich Ludwig "Lou" Gehrig, der 1941 mit 37 Jahren starb.

In den letzten Jahren erkrankten zahlreiche Sportler, zumeist Fußballer. In Italien starben bereits 30 Fußballer (Stand 17.2.2004), vier weitere sind erkrankt.

Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt, aber ein Zusammenhang mit Doping scheint möglich. Dafür spricht die Häufung von erkrankten Sportlern in der selben Sportart. Fünf Opfer der Erkrankung spielten sogar im selben Verein (Sampdoria Genua). Eine andere Theorie ist, dass die Erkrankung dadurch ausgelöst wird, dass Leistungsportler bei Erkrankungen häufig zu Schmerzmedikamenten greifen, und sich nicht schonen.

Der ehemalige Wolfsburger Bundesliga-Profi Krzysztof Nowak leidet ebenfalls an dieser Krankheit und musste seine Karriere beenden.

Weltweit prominentetes Opfer der ALS ist der Physiker Stephen Hawking. Der Maler Jörg Immendorff hat es und Mao Tsetung starb daran. In Deutschland gibt es ca. 6000 Erkrankte.