Beschwerden treten erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auf. Ein schmerzloser Ikterus (=Gelbsucht) kann richtungsweisend sein. Bei ca. 1% der Gallenblasenoperationen findet man zufällig ein Karzinom der Gallenblase. Be einem klinischen Verdacht auf ein Gallenblasenkarzinom sind folgende Untersuchungen angezeigt:
- Sonografie des Bauches
- eine ERCP (= Darstellung der Gallenwege und Gallenblase über ein Endoskop)
- Labor und Tumormarker
- Endosonografie ( nur selten sinnvoll, zb beim Papillenkarzinom )
- Computertomografie des Bauchraumes
- Biospie falls nicht eine primäre chirurgische Entfernung angestrebt wird und eine histologische Differenzierung sinnvoll erscheint.
Die Klassifikation richtet sich nach den Einteilungen für Tumoren der WHO.
Therapie
Die Therapie des Gallenblasenkarzinoms ist die Domäne der Chirurgie, denn nur sie erlaubt die Heilung in den Frühstadien der Erkrankung. Allerdings ist im fortgeschrittenen Stadium eine Operation nicht mehr heilend.
Die Endoskopie erlaubt eine einfache und schnelle Behandlung der Symptome wie den Ikterus, durch eine Einlage eines Gallenwegsstents ( Beispiele: Stent ).
Die Chemotherapie spielt zur Zeit eine untergeordnete Rolle.
Eine Strahlentherapie wird noch nicht allgemein empfohlen, obwohl es vielversprechende Arbeiten dazu gibt.