Astronomie

In dieser Kategorie finden Sie Antworten auf Fragen aus über Astrometrie, Astrophysik, Himmelsmechanik, Kosmologie, Planethologie, Sonnenforschung, Stellardynamik, Stellarstatistik und verwandten Themen.




    Magnetosphäre

    Die Magnetosphäre ist die äußerste Schicht der Atmosphäre eines Planeten mit einem Magnetfeld. Unterhalb der Magnetosphäre befindet sich die Exosphäre. Innerhalb der Magnetosphäre liegen die Strahlungsgürtel. Die Magnetosphäre selbst besteht aus einem extrem dünnen Plasma. Die Begrenzungsschicht zum freien Weltraum ist die Magnetopause (pause: Rast, Stillstand, Ende). Sie bildet sich in dem Gebiet wo der Sonnenwind und das Magnetfeld des Planetens gleich stark sind. Aufgrund der Ausrichtung des Sonnenwinds entsteht in Richtung Sonne eine Stoßfront, während auf der sonnenabgewanden Seite die Magnetosphäre weit in Form eines "Schweifes" ins All "hinausgezogen" wird. Die Magnetopause ändert ihre Form in Abhängigkeit der Stärke des Sonnenwindes, wobei es zu komplizierten Wechselwirkungen zwischen dem Magnetfeld des Planeten und den geladenen Teilchen des Sonnenwinds kommt.

    Astrogeodäsie

    Unter Astrogeodäsie bzw. Geodätische Astronomie versteht man jene Methoden der Geodäsie und Astrometrie, bei denen Messungen zu Gestirnen und anderen extraterrestrischen Zielen vorgenommen und die Koordinatensysteme der Sphärischen Astronomie verwendet werden.

    Mond

    Dieser Artikel behandelt den Mond der Erde.

    Merkur (Planet)

    Die extrem dünne Atmosphäre des Merkur führt zu den extremen Temperaturschwankungen zwischen der Tag- und Nachtseite.

    Kosmologie

    Die Kosmologie beschäftigt sich mit dem Kosmos bzw. Universum als Ganzem und ist damit ein Teilgebiet der Philosophie und der Physik.

    Universum (Astronomie)

    Als Universum (v. lat.: universus = gesamt; v. unus und versus = "in eins gekehrt") wird allgemein die Gesamtheit aller Dinge und Objekte bezeichnet. Im speziellen meint man damit den Weltraum, auch Weltall oder Kosmos genannt, in dem alle uns bekannte Materie und Energie enthalten ist.

    NASA

    Die NASA ist die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde. NASA ist die Abkürzung für National Aeronautics and Space Administration. Die NASA wurde am 1. Oktober 1958 als Reaktion auf die frühen Erfolge der Sowjetunion in der Raumfahrt gegründet. Sie entstand aus der Vorgängerorganisation NACA (National Advisory Committee for Aeronautics). Sie ist nicht nur für die Raumfahrt zuständig, sondern kümmert sich auch um die Weiterentwicklung in der Flugzeugtechnik.

    Planet Mars

    Der Mars ist, von der Sonne her gesehen, der vierte Planet in unserem Sonnensystem. Er wird zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten gerechnet. Aufgrund seiner roten Farbe wurde der Mars nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt und wird auch oft der Rote Planet genannt.

    Hubble-Weltraumteleskop

    Das Hubble-Weltraumteleskop (oder Hubble Space Telescope, HST) ist ein optisches- und Infrarot-Weltraumteleskop, welches die Erde in etwa 600 km Höhe innerhalb von 100 Minuten einmal umkreist. Es wurde im April 1990 im Rahmen einer Zusammenarbeit von NASA und ESA ausgesetzt und nach dem Astronomen Edwin Hubble benannt.

    Universum

    Als Universum wird allgemein die Gesamtheit aller Dinge und Objekte bezeichnet. Im speziellen meint man damit den Weltraum, auch Weltall oder Kosmos genannt, in dem alle uns bekannte Materie und Energie enthalten ist. Allgemein wird angenommen, dass das Universum beim Urknall (auch Big Bang) entstand und sich seitdem ausdehnt. Die Datierung des Urknalles ist unsicher, es gibt Meinungen etwa 13,7 Milliarden Jahren, 15 Milliarden Jahren oder 17 Milliarden Jahren, momentan gelten aber 17,1 Milliarden Jahre als wissenschaftlich halbwegs abgesichert.

    Schwarzes Loch

    Ein Schwarzes Loch ist ein Bereich im Raum, in dem die Gravitation so stark ist, dass selbst Elektromagnetische Wellen, wie etwa Licht, den Bereich nicht verlassen können und dieser daher schwarz erscheint. Die durch die hohe Gravitation angezogene Materie wird jedoch vor dem Sturz ins schwarze Loch so heiß, dass dieses von außen als hell leuchtend beobachtet wird.

    Sternhaufen

    Ein Sternhaufen ist ein Gebiet erhöhter Dichte von Sternen im Vergleich zum umgebenden Bereich. Die Deutlichkeit ihrer Konzentration gegenüber dem Stern-Hintergrund kann jedoch sehr verschieden sein. Die Sterne eines Haufens gehören meist in dem Sinne zusammen, dass sie auch gemeinsam entstanden sind. Man unterscheidet Offene Sternhaufen und Kugelsternhaufen. Sternhaufen sind wichtig zur Erforschung der Sternentwicklung, da alle Sterne ein ähnliches Alter besitzen. Außerdem sind sie in fast derselben Entfernung, wodurch die Interpretation von Messungen sicherer wird.

    Galaxie

    Als Galaxie wird in der Astronomie allgemein eine gravitativ gebundene große Ansammlung von Materie wie Sternen und Sternsystemen, Gasnebeln, Staubwolken und sonstigen Objekten bezeichnet.

    Urknall

    Der Urknall ist eine Bezeichnung für den Beginn des Universums nach dem sogenannten Standardmodell der Kosmologie. Genau genommen wird unter Urknalltheorie die zeitliche Entwicklung des Universums nach dem Urknall verstanden. Der Begriff Urknall (englisch: Big Bang) wurde von Sir Fred Hoyle geprägt, der als Kritiker dieser Theorie unglaubwürdig erscheinen lassen wollte. Die wohl prägnanteste Zusammenfassung der Theorie stammt aus der Feder von Terry Pratchett: "Im Anfang war das Nichts - und das ist dann explodiert."

    Stern

    Unter einem Stern versteht man einen selbstleuchtenden, aus Plasma bestehenden Himmelskörper, dessen Strahlungsenergie durch Kernfusion im Sterninneren aufgebracht wird. Aber auch die kompakten Endstadien der Sternentwicklung, wie Neutronensterne und weiße Zwerge, werden zu den Sternen gezählt, obwohl sie lediglich aufgrund ihrer Restwärme Strahlung abgeben.

    Geschichte der Astronomie


    Balkenspiralgalaxie
    Die Geschichte der Astronomie umfasst zeitlich die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit. Die Astronomie wandelt sich von einer reinen Kunde des Sternenhimmels und seiner Zyklen über die klassische Astronomie, deren wesentliche Teilgebiete die Positionsastronomie und Ephemeridenrechnung sind, bis zur modernen Astrophysik, die sich um ein physikalisches Verständnis der Himmelskörper selbst bemüht.

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