Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht umfasst alle Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber


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    Rahmentarifvertrag

    Der Rahmentarifvertrag (RTV), auch Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge genannt, ist in Deutschland eine besondere Form des Tarifvertrages. In ihm werden die Lohn- bzw.

    Ausbildungsvergütung

    Die Ausbildungsvergütung ist die monatliche Bezahlung eines Auszubildenden im Rahmen der dualen Berufsausbildung. Sie ist weder Lohn noch Gehalt, sondern stellt einen Beitrag zu den Kosten eines Auszubildenden einschließlich eines Taschengeldes dar.

    Flächentarifvertrag

    Ein Flächentarifvertrag ist ein Tarifvertrag für einen bestimmten räumlichen Geltungsbereich (Tarifgebiet), eine bestimmte Fläche (z.B. Nordrhein-Westfalen oder den Bezirk Küste). Er gilt immer für eine oder mehrere Branchen (Metall, Einzelhandel etc.); deshalb spricht man häufig auch von Branchentarifverträgen.

    Arbeitskampf

    Ein Arbeitskampf ist die Auseinandersetzung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zur Überwindung von Interessengegensätzen bei der Verhandlung von kollektiven Arbeitsbedingungen.

    Arbeitnehmerentsendegesetz

    Das Arbeitnehmerentsendegesetz (amtlich: "Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen" vom 26. Februar 1996, BGBl I 1996, 227) regelt die zwingenden Arbeitsbedingungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen, insbesondere im Bauhaupt- und Baunebengewerbe.

    Firmentarifvertrag

    Als Firmentarifvertrag oder Haustarifvertrag wird ein Tarifvertrag bezeichnet, der zwischen einer Gewerkschaft und einem einzelnen Unternehmen abgeschlossen wird.

    Allgemeinverbindlichkeitserklärung

    Die Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) eines Tarifvertrags bewirkt, dass die Rechtsnormen dieses Tarifvertrags auch für alle bisher nicht tarifgebundenen Arbeitgeber und Arbeitnehmer innerhalb des sachlichen Geltungsbereichs des Tarifvertrags verbindlich werden.

    Kündigungsschutzklage

    Der Kündigungsschutz im Arbeitsrecht wird in Deutschland durch eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht verfolgt. Die Klage muss drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden. Sie ist auf Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung gerichtet.

    Arbeitgeber

    Arbeitgeber ist, wer die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers kraft Arbeitsvertrages fordern kann und dessen Arbeitsentgelt schuldet (so das Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung).

    Kosten eines Arbeitsgerichtsverfahrens

    Grundsätzlich entstehen bei der Durchführung eines erstinstanzlichen Arbeitsgerichtsverfahrens in Deutschland Gerichtskosten nach dem Gerichtskostengesetz; diese hat derjenige zu tragen, der im Rechtsstreit unterliegt.

    Prekarisierung

    Der Begriff Prekarisierung (von prekär lat.-fr.; durch Bitten erlangt; widerruflich, schwierig) wird in der politischen Debatte verwendet, um die Umwandlung von so genannten Normalarbeitsverhältnissen in so genannte atypische Arbeitsverhältnisse darzustellen.

    Arbeiter

    ist ein Mensch, der durch körperliche oder/und geistige Arbeit ein Ziel zu erreichen sucht (körperliche Arbeit, geistige Arbeit)

    Arbeitsgericht

    Das Arbeitsgericht ist regelmäßig das Gericht erster Instanz im eigenständigen, von der Zivilgerichtsbarkeit unabhängigen Rechtsweg der Arbeitsgerichtsbarkeit.

    Arbeitsgerichtsbarkeit

    Beurteilung: Dieser Artikel stellt nur die Situation in Deutschland dar. Es fehlen noch allgemeine Definitionen und/oder Informationen zu anderen (deutschsprachigen) Ländern.

    Arbeitspapiere

    Unter Arbeitspapiere (plural) ist in Deutschland die Gesamtheit der Unterlagen und Dokumente zu verstehen, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei Ende des Arbeitsverhältnisses aushändigt (vgl. § 312 SGB III). Es können dies sein:

    Günstigkeitsprinzip

    Das Günstigkeitsprinzip ist eine Kollisionsnorm im gesamten Bereich des deutschen Arbeitsrechts, die in der Regel dann zur Anwendung kommt, wenn Normen verschiedener, inhaltlich unterschiedlicher Rechtsquellen auf ein Arbeitsverhältnis Anwendung finden.

    Arbeitnehmer

    Arbeitnehmer im umgangssprachlichen Sinn ist, wer in einem Arbeitsverhältnis steht und vom Arbeitgeber zugewiesene, weisungsgebundene Arbeit leistet.

    Bundesarbeitsgericht

    Das Bundesarbeitsgericht (Abk. "BAG") ist das oberste Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit und damit (neben Bundesfinanzhof, Bundesgerichtshof, Bundessozialgericht und Bundesverwaltungsgericht) einer der fünf obersten Gerichtshöfe des Bundes in Deutschland.

    Sigeko

    SiGeKo ist die inoffizielle, jedoch gebräuchliche Abkürzung für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator.

    Freistellung (Arbeitsrecht)

    Im Arbeitsrecht bezeichnet die Freistellung die einseitige Anordnung des Arbeitgebers oder einvernehmliche Vereinbarung zwischen den Parteien des Arbeitsvertrages einen Arbeitnehmer von der Pflicht zur Erbringung seiner Arbeitsleistung dauerhaft oder zeitweise zu entbinden.

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