Privatrecht


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    CISG

    Das UN-Kaufrecht wird durch die Convention on International Sale of Goods (CISG, Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den Internationalen Warenkauf) definiert. Aufgelegt wurde der Vertrag am 11. April 1980.

    Leibeigenschaft

    Die Leibeigenschaft bezeichnet eine im Mittelalter weit verbreitete persönliche Abhängigkeit von Bauern von ihrem Grundherren; die Erbuntertänigkeit stellt eine besonders strenge Variante dar.

    Bürgerliches Gesetzbuch

    Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist das bedeutendste deutsche Gesetz auf dem Gebiet des Privatrechts. Es trat am 1. Januar 1900 in Kraft (Ausfertigung am 18. August 1896 und Verkündung am 24. August 1896) und ist trotz zahlreicher Änderungen bis heute gültig.

    Erbengemeinschaft

    Hinterlässt der Erblasser mehrere Erben, so wird der Nachlass nach deutschem Erbrecht gemeinschaftliches Vermögen der Erben (§§ 2032 ff. BGB). Die Erbengemeinschaft ist eine Gesamthandgemeinschaft.

    Erbenermittlung

    Als Erbenermittlung bezeichnet man im Rechtswesen die Suche nach und die Dokumentation von blutsverwandten nächsten Verwandten eines Erblassers, die aufgrund gesetzlicher Erbfolge als Erben des Verstorbenen in Frage kommen.

    Theelacht

    Die Theelacht zu Norden (Niedersachsen) ist ein seit ca 1100 Jahren auf genossenschaftlicher Basis geführter Familienverband.

    Erbschaft

    Der Ausdruck Erbschaft bezeichnet im deutschen Erbrecht das gesamte Vermögen einer verstorbenen Person, des Erblassers, § 1922 Abs. 1 BGB.

    Erbfolge

    Das deutsche Erbrecht kennt zwei Arten der Erbfolge: Die gesetzliche Erbfolge und die gewillkürte Erbfolge.

    Erbschein

    Der Erbschein ist in Deutschland eine amtliche Bescheinigung, die für den Rechtsverkehr feststellt, wer Erbe ist und welchen Verfügungsbeschränkungen dieser unterliegt.

    Jastrowsche Formel

    Die Jastrowsche Formel (benannt nach dem Verfasser eines Aufsatzes in der Deutschen Notarzeitschrift 1904, Seite 424, in dem sie erstmals vorgeschlagen wurde) ist eine Gestaltungsmöglichkeit im Rahmen von gemeinschaftlichen Testamenten nach deutschem Erbrecht, die Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen möglichst zu unterbinden.

    Vermächtnis

    Das Vermächtnis ist nach deutschem Recht eine letztwillige, also in einem Testament oder einem Erbvertrag getroffene , von der Erbeinsetzung zu unterscheidende Anordnung zugunsten eines Bedachten. Das Vermächtnis besteht in der Zuwendung eines Vermögensvorteils aus dem Nachlass an den Vermächtnisnehmer.

    Majorat

    Unter Majorat versteht man das so genannte Ältestenrecht. Es bezeichnet die Erbfolge, nach der der am nächsten männliche Verwandte und bei gleichem Verwandtschaftsgrad der Älteste zur Erbschaft berufen ist.

    Testament

    Dieser Artikel befasst sich mit dem erbrechtlichen Testament. Weiteres Beispiele: Testament (Begriffsklärung).

    Erbvertrag

    Der Erbvertrag ist neben dem Testament nach deutschem Recht die zweite Möglichkeit, durch letztwillige Verfügung Regelungen über das Schicksal des eigenen Vermögens nach dem Tod zu treffen und von der gesetzlichen Erbfolge abzuweichen.

    Gesetzliche Erbfolge

    Mit der gesetzlichen Erbfolge wird geregelt, wer das Vermögen eines Verstorbenen erhält, wenn dieser keine letztwillige Verfügung (also kein Testament und keinen Erbvertrag) hinterlassen hat.

    Berliner Testament

    Als Berliner Testament bezeichnet man im deutschen Erbrecht ein Testament von Ehepartnern oder Lebenspartnern, in dem diese sich gegenseitig als Alleinerben einsetzen. Dies geschieht oft, aber nicht notwendigerweise, in Form eines gemeinschaftlichen Testaments.

    Realteilung

    Realteilung (historisch) bedeutet, dass der Besitz einer Familie unter den Erbberechtigten real aufgeteilt wird. Diese Aufteilung findet bei jedem Erbgang statt, so dass die Anzahl von Kleinstparzellen mit der Zeit ansteigt. Gegensatz: Anerbenrecht.

    Auflage (Erbrecht)

    Dieser Artikel befasst sich mit der Bedeutung des Begriffs "Auflage" im Erbrecht. Andere Bedeutungen unter Auflage.

    Behindertentestament

    DAs Behindertentestament ist ein Testament zugunsten behinderter Angehöriger. Beim Ableben von Eltern behinderter Kinder tauchen sowohl rechtliche als auch faktische Probleme auf.

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