Medizin

In dieser Kategorie befinden sich Informationen über folgende Themengebiete : Humanmedizin, Anästhesie, Anatomie, Augenheilkunde, Chirurgie, Unfallchirurgie, Dermatologie, Gerontologie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie, Notfallmedizin, Nuklearmedizin, Orthopädie, Pädiatrie, Pathologie, Pharmakologie, Radiologie, Umweltmedizin, Urologie, Pharmazie, Veterinärmedizin.
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Meningitis

Der Begriff Meningitis (auch: Hirnhautentzündung) bezeichnet eine Entzündung der Hirnhäute (Meningen) oder der Rückenmarkshaut. Ursache für die Entzündung sind meistens Bakterien, aber auch Viren, Pilze oder Parasiten.

Epilepsie

Unter Epilepsie (oder Fallsucht) versteht man eine Krankheit, deren Kennzeichen eine wiederholt auftretende anfallsartige elektrische Entladung in größeren Bereichen des Gehirns mit einem vorübergehenden Ausfall von Hirnfunktionen ist.

Autismus

Autismus (der Begriff wurde 1911 durch den Psychiater Eugen Bleuler geprägt) wird in der Medizin eine Entwicklungsstörung genannt, die sich vor dem 3. Lebensjahr bemerkbar macht (Infantiler Autismus). Sie tritt bei 0,3-0,5 Prozent der Menschen auf, wobei Männer ungefähr 3-4 mal häufiger als Frauen betroffen sind. In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts beschrieb der amerikanische Kinderpsychiater Leo Kanner den infantilen (frühkindlichen) Autismus. Er beschrieb die Störung in den 1940er Jahren in erster Linie als „Unfähigkeit, eine Beziehung zu den Mitmenschen aufzunehmen“. Autisten würden andere Menschen wie Dinge wahrnehmen und behandeln und es falle ihnen äußerst schwer, sich in deren Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Weitere Kennzeichen seien ein eingeengtes Interessenspektrum, sprachliche Defizite sowie das zwanghafte Festhalten an ritualisierten Abläufen. Hermelin geht davon aus, dass Autisten die Welt als ein „bedrohliches, unkontrollierbares Chaos“ erleben, welchem sie durch beruhigend wirkende Rituale entgegnen.

Schlafstörung

Schlafstörungen, ungenau auch als Schlaflosigkeit bezeichnet, sind Abweichungen vom gesunden Schlafverhalten. Sie werden eingeteilt in:

Psychose

Unter Psychose wird eine psychische (seelische) Störung, mit den Untergruppen: Organische Psychosen, Psychosen des schizophrenen Formenkreises und affektive Psychosen verstanden.

Schizophrenie

Schizophrenie ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Gruppe von psychischen Störungen. Man spricht daher auch von einer "Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis". Sie wird den Psychosen zugeordnet. Die Schizophrenie ist eine der häufigsten Störungen, die man im stationären Bereich der Psychiatrie antrifft.

Vergiftung

Die Vergiftung (Intoxikation) ist ein pathophysiologischer Zustand, der als Folge der Einbringung von Toxinen ("Gift") in den Körper auftritt.

Sepsis

Sepsis, die: (Umgangssprachlich [falsch]: Blutvergiftung) Die Sepsis tritt dann ein, wenn sich Bakterien, seltener Pilze, Viren oder Parasiten aus einem örtlichen, infektiösen Focus (z. B. Wunde) durch die Blutbahn auf den ganzen Körper ausbreiten. In der Folge entstehen weitreichende Störungen komplexer Körperfunktionen, wie Kreislaufversagen, Störungen der Blutgerinnung, der Nierenfunktion und anderes.

Immunität (Medizin)

Dieser Artikel beschäftigt sich mit Immunität im medizischen Sinne. Für die Immunität politischer Amtsträger vor Strafverfolgung Beispiele: Politische Immunität.

Staphylokokken

Staphylokokken sind unbewegliche, nicht sporenbildende Bakterien aus der Gruppe der Kokken (ehemals zur Fam. Micrococcaceae gerechnet, aktuell wurde in der neuen Auflage des BERGEY´S MANUAL of Systematic Bacteriology, 2. Edition vorgeschlagen, sie in eine neue Familie der "Staphylococcaceae" einzuordnen), die fakultativ anaerob (Ausnahme: Staphylococcus aureus subsp. anaerobius, eine schafadaptierte obligat anaerobe Subspezies) wachsen. Sie besiedeln als Kommensalen die Haut und Schleimhäute von Menschen und Tieren und kommen auch in der Umwelt [einschließlich auf Lebensmitteln] vor.

Windpocken

Die Windpocken - auch als Wasserpocken oder Feuchtblattern bezeichnet; ICD-10-Kode B01 - sind eine durch das Varicella-Zoster-Virus ausgelöste Tröpfcheninfektion. Der Name Windpocken kommt von der hohen Ansteckungsfähigkeit dieser Viren, die auch über einige Meter in der Luft übertragen werden. Die Erkrankung führt in der Regel zu einer lebenslangen Immunität. Deshalb und aufgrund der hohen Kontagiosität sowie einem in Europa fehlenden Impfprogramm sind überwiegend Kinder im Vorschulalter betroffen. Eine Impfung ist möglich, eine Mehrfachimpfung (Masern-Mumps-Röteln-Windpocken) ist in Vorbereitung. Die Impfung wird neuerdings von der Stiko (Ständige Impfkommission) empfohlen.

Kinderkrankheit

"Kinderkrankheit" nennt man eine Infektionskrankheit, die meistens im Kindesalter auftritt. Im übertragenen Sinn verwendet man den Begriff auch bei technischen Neuentwicklungen, wenn sie noch Fehler aufweisen.

Kinderlähmung

Kinderlähmung (Heine-Medin-Krankheit, Poliomyelitis epidemica anterior acuta oder kurz Polio) ist eine von Polioviren hervorgerufene meldepflichtige ansteckende Krankheit, die nicht nur, aber überwiegend Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren befällt.

Herpes

Unter Herpes versteht man umgangssprachlich eine Gruppe von Viruserkrankungen, deren Erreger genetisch verwandt sind und zur Familie der Herpesviren gehören.

Alkohol-Hepatitis

Bei der Alkoholhepatitis, also der alkoholisch bedingten Leberentzündung, sind zwei Formen zu unterscheiden:

Tuberkulose

Die Tuberkulose (kurz TBC oder Tbc, früher auch Schwindsucht oder Morbus Koch) ist eine Infektionskrankheit. Der Erreger der Tuberkulose ist ein Bakterium (Mycobacterium tuberculosis), die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Ein Erkrankter mit "offener Tbc" ist daher eine besonders gefährliche Infektionsquelle, da die einmal ausgehusteten Keime stundenlang im Raum umherschwirren. Da Rinder ebenfalls an der Tuberkulose erkranken können, war früher die Milch eine verbreitete Infektionsquelle.

Impfung

Die Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten, bekannt auch als Schutzimpfung, Vakzination, Heilimpfung oder Immunisierung. Hierbei wird ein wirksames Agens, der Impfstoff, in den Körper eingebracht, mit dem Ziel einen Impfschutz zu erzielen. Je nach Impfstoff und Immunisierungsart (passive oder aktive Immunisierung) werden unterschiedliche Applikationsformen angewandt: oral ("Schluckimpfung") oder häufiger parenteral. Letzteres erfolgt i.d.R. intradermal, subkutan oder intramuskulär mit einer Spritze. Die intradermale Impfung kann auch mit einer Lanzette oder einer Impfpistole erfolgen.

Hepatitis

Hepatitis bezeichnet eine Entzündung der Leber, dieser Artikel beschäftigt sich mit virusbedingter Hepatitis und einer autoimmunen Hepatitis. Klinisch unterscheidet man akute- und chronische Verlaufsformen. Die Hepatitisviren werden von A bis G bezeichnet, die allerdings verschiedenen Virusfamilien angehören.

Virus

Dieser Artikel behandelt das Virus als Krankheitserreger. Für weitere, Beispiele: bitte Computervirus, Virus (Radio), Virus (Film).

Virusinfektion

Eine Virusinfektion ist eine Infektion durch Viren. Viren haften an Zellen des Körpers, so daß diese sie aufnehmen und vermehren. Dabei bevorzugt jede Virusart ein mehr oder weniger enges Spektrum bestimmter Organe und bestimmter Lebewesen. Durch die Virusvermehrung und die Entzündung als Antwort des Immunsystems gehen Zellen zugrunde. Das kann je nach Virus zu einer bestimmten Krankheit führen. Die meisten Virusinfektionen sind harmlos.

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