Physik

Die Kategorie Physik beinhaltet Artikel mit Informationen über Aero- und Hydrodynamik, Elektrodynamik, Experimentalphysik, Festkörperphysik, Kinematik, Mechanik, Optik, Quantenmechanik, Astrophysik, Teilchenphysik, Theoretische Physik, Thermodynamik.
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AVLIS

AVLIS (Atomic Vapour Laser Isotope Separation) ist die Abkürzung für ein Verfahren zur Isotopentrennung mit Lasern, wobei die Isotope zunächst in atomarer Form in die Dampfphase überführt werden. In der Kerntechnik dient das Verfahren zur Anreicherung von thermisch spaltbaren U-235-Isotopen. Eine andere Art der Laseranreicherung ist das molekulare Verfahren (Beispiele: MLIS).

Gedankenexperiment

Ein Gedankenexperiment ist ein gedankliches Hilfsmittel, um bestimmte Theorien zu untermauern, zu widerlegen, zu veranschaulichen oder weiter zu denken. Es wird dabei gedanklich eine Situation konstruiert, die so real nicht oder nur sehr schwer herzustellen ist (z.B. eine Reise mit annähernd Lichtgeschwindigkeit).

Atomradius

Der Atomradius ist der Abstand zwischen dem Atomkern und dem äußersten stabilen Orbital der Elektronenhülle eines Atoms.

D-branes

Das Kunstwort "brane" (dt.: "Bran") ist abgeleitet von dem Wort "membrane" (dt.: "Membran"). Während der Begriff "membrane" ein zweidimensionals Objekt bezeichnet beschreibt "p-brane" ein Objekt der Dimension p.

Barkhausensprünge

Unter den Barkhausensprüngen versteht man Sprünge bei der Magnetisierung von ferromagnetischen Werkstoffen.

Antiwasserstoff

Ende 1995 gelang es am Kernforschungszentrum CERN in Genf erstmals, Antiwasserstoff, bestehend aus einem Antiproton und einem Antielektron, künstlich herzustellen.

Aggregatzustand

Als Aggregatzustände bezeichnet man qualitativ verschiedene, temperatur- und druckabhängige physikalische Zustände von Stoffen.

Bewegungsgesetze

Mit Bewegungsgesetzen werden in der Physik die Bewegungen von Körpern beschrieben, insbesondere wenn Kräfte auf sie oder zwischen ihnen wirken.

Beta-Spektrum

Das Beta-Spektrum (auch β-Spektrum) repräsentiert die Energieverteilung der am Betazerfall beteiligten Teilchen.

Freiheitsgrad

Unter einem Freiheitsgrad eines physikalischen Systems versteht man eine (verallgemeinerte) Koordinate, mit der das System beschrieben werden kann. Die Zahl der Freiheitsgrade ist eine Eigenschaft des Systems. Beispielsweise hat ein Massenpunkt drei Freiheitsgrade, die Translationsfreiheitsgrade (seine drei Koordinaten), ein starrer Körper sechs (drei Translationsfreiheitsgrade und drei Rotationsfreiheitsgrade: Drehwinkel).

Chladnische Klangfigur

Chladnische Klangfiguren sind Muster, die auf einer mit Sand bestreuten dünnen Platte (am besten aus Metall) entstehen, wenn diese in Schwingungen versetzt wird. Dies geschieht, indem die Platte an einer Kante mit einem Geigenbogen bestrichen oder einer schwingenden Stimmgabel berührt wird.

Farbe

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Sinneseindruck Farbe. Für weitere Bedeutungen des Begriffes Farbe,

Bénard-Experiment

Beim Bénard-Experiment wird eine Flüssigkeitsschicht von der Unterseite erhitzt, während die Oberseite auf einer niedrigen Temperatur gehalten wird. Es wurde nach Henri Bénard benannt, der es 1900 in seiner Dissertation erstmals ausführlich beschrieb.

Atommodell

Ein Atommodell ist ein Modell, das auf der Grundlage beobachtbarer Eigenschaften der Materie und experimentell ermittelter Daten den Aufbau der Atome beschreibt.

Akustik

Akustik (v. griechisch: akuein ακουειν = hören) ist die Lehre vom Schall und seinen Wirkungen und ist ein Teilbereich der Physik. Sie beschäftigt sich mit der Erzeugung, der Ausbreitung, der Reflexion und der Absorption von Schallwellen. Schallwellen (Druck-Dichte-Wellen als Schallwechseldruck) sind mechanische Schwingungen in einem elastischen Medium, im Regelfall der Luft. Da das Prinzip der Akustik auf die Ausbreitung der Wellen und Schwingungen im Raum beruht, kann es auch als Teilgebiet der Mechanik gesehen werden. Das Spezialgebiet der Hydroakustik befasst sich ausschließlich mit der Akustik flüssiger Medien.

Glas

Unter Glas (soviel wie "glasa", germanisch für Bernstein; das Glänzende oder Schimmernde) versteht man einen amorphen Feststoff. Glas ist eine ohne wesentliche Kristallbildung erstarrte Schmelze und damit eine röntgenamorphe Substanz. Thermodynamisch wird Glas als eingefrorene unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet. Diese Definition gilt für alle Substanzen, die geschmolzen und mit einer entsprechend hohen Geschwindigkeit abgekühlt werden.

Gas

Der Begriff Gas wurde durch den Brüsseler Chemiker Johan Baptista van Helmont nach dem griechischen Begriff Chaos als Fachterminus geschaffen, der erst mit der Einführung der Gasbeleuchtung im 19. Jahrhundert populär wurde.

Festkörper

In der Physik bezeichnetder Begriff Festkörper Materie im festen Aggregatzustand. Dies ist ein Spezialfall der kondensierten Materie. Die Physik der der festen Körper unterscheidet sich aufgrund der gegenseitigen Wechselwirkung der Bausteine der Materie erheblich von der freier Teilchen. Besonderes Kennzeichen von Festkörpern ist die Beständigkeit der Ordnung (amorph oder kristallin) ihrer Bausteine.

Dunkle Materie

Unter dem Schlagwort Dunkle Materie verbergen sich eine Reihe von Theorien in der Kosmologie.

Der Ausgangspunkt dieser Theorien ist die Beobachtung, dass die Bewegung der Materie im Universum nicht den erwarteten Gesetzmäßigkeiten gehorcht. Die Abweichungen von den Erwartungen tritt allerdings erst bei sehr großen Strukturen (Sternhaufen, Galaxien und größer) auf.

Vakuum

Das Wort Vakuum (von lateinisch vacuus (leer, frei)) wird in verschiedenen Bedeutungen gebraucht:

  • Umgangssprachlich : Vakuum ist ein materiefreier Raum.
  • Technik und Klassische Physik : Vakuum ist ein Volumen mit verringertem Gasdruck (zumeist Luftdruck).
  • Quantenphysik : In der Quantenfeldtheorie wird der Zustand niedrigster Energie mit Vakuumzustand bezeichnet.
Während ein vollständig materiefreier Raum nicht herstellbar ist, können technische Vakua in verschiedenen Qualitäten hergestellt werden.

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